26 Jahre KOMPONISTINNEN UND IHR WERK
die andere Konzertreihe



Veranstaltungen 2017

Montag, 10. April 2017
19.00 Uhr Musikakademie
der Stadt Kassel “Louis Spohr”
Karlsplatz 7, Kassel
Nachhall
die fünfte Buchdokumentation
Buchvorstellung: Christel Nies




Der fünfte Band der Reihe Komponistinnen und ihr Werk dokumentiert die Konzerte und Veranstaltungen der Jahre 2011 bis 2016 mit Werkbeschreibungen, reichem Bildmaterial und den Biografien der Komponistinnen.

Sieben Komponistinnen beantworten Fragen zum Thema Komponistinnen und ihre Werke heute. Olga Neuwirth gibt in einem Interview Auskunft über ihre Erfahrungen als Komponistin im Umgang mit den Verantwortlichen im gängigen Musikbetrieb.

Freia Hoffmann (Sophie Drinker Institut), Susanne Rode-Breymann (FMG Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover) und Frank Kämpfer (Deutschlandfunk) spiegeln in ihren Beiträgen das Symposium „Chancengleichheit für Komponistinnen, Annäherung auf unterschiedlichen Wegen“, das 2015 in Verbindung mit dem Institut für Musik der Universität Kassel stattfand.

Christel Nies berichtet über ihre erste Begegnung mit dem Thema Frau und Musik zu Beginn der 1980er Jahre und über die darauffolgenden Aktivitäten. Sie zieht Bilanz nach 26 Jahren dieser „anderen Konzertreihe“.

Das Buch
Nachhall ist 2016 bei kassel university press GmbH erschienen und kann dort (Tel. 0561-804-2159, Mail-Adresse: info@upress.uni-kassel.de), sowie bei Amazon oder im Fachhandel bezogen werden.


Das
Trio Passionata präsentiert folgende Werke
Graźyna Bacewicz Sonate per Violine solo
Emilie Mayer Klaviertrio op.13 D-Dur
Nadia Boulanger Trois Pièces pour violoncelle et piano



Trio Passionata:
v.l. Diana Mykhalevych, Violine; Michael Kravtchin, Klavier; Tatiana Gracheva, Violoncello

Sonntag, 14. Mai 2017
12.00 Uhr Bali Kino Kassel
Rainer-Dierichs-Platz 1, Kassel
Movements
Film über die Komponistin Ursula Mamlok
von Anne Berrini


Musik
Ursula Mamlok: Variationen für Flöte
Ullrich Pühn, Flöte

Die Filmemacherin Anne Berrini geht in ihrem dokumentarischen Porträt einfühlsam der Musik in Ursula Mamloks Leben nach. Sie beobachtete die Komponistin in Deutschland bei ihrer Arbeit und begleitetete sie bis nach New York, wo Ursula Mamlok neben den Vorbereitungen zum Saison-Abschluss-Konzert der League of Composers vor allem alte Freunde wiedertraf und die New Yorker Vergangenheit noch einmal aufleben ließ.

Für die Komponistin Ursula Mamlok (1923 – 2016) lag in der Musik nicht nur der Sinn ihres Lebens. Das Komponieren gab ihr Halt, als die Welt um sie herum zusammenbrach und sie es 1939 noch schaffte, mit ihrer Familie und ihrem Klavier aus Deutschland zu emigrieren. Sie lebte 66 Jahre in New York, zählte als Komponistin zur amerikanischen Avantgarde der Musik und unterrichtete fast 40 Jahre an der renommierten Manhattan School of Music Komposition. 2006 kehrte sie in ihre Geburtstadt Berlin zurück. Hier komponierte sie zahlreiche neue Werke, initiierte CD-Aufnahmen und erlebte deutschlandweit viel Erfolg bei Aufführungen ihrer Werke.